Ich kenne das Spiel nur zu gut.
Du willst ein Rad, ein E Bike oder einfach nur ein nerviges Problem mit deinem Fahrrad lösen. RĂŒckenschmerzen nach 30 Minuten, ein E Bike das zu schwer ist fĂŒr den Keller, nasse FĂŒĂe im Winter, kein Platz fĂŒr Einkauf oder Kind, oder die groĂe Frage: Welcher Radtyp passt wirklich zu deinem Alltag.
Dann startet die Online Recherche. Ein paar Videos, ein paar Tests, fĂŒnf Shops, zehn Kommentare. Nach einer Stunde weiĂt du zwar mehr, aber entscheiden kannst du immer noch nicht. Nicht weil du zu wenig Infos hast, sondern weil dir die entscheidenden Infos fehlen: GefĂŒhl, Ergonomie, Handling, Details. Du kannst Dinge nicht spĂŒren, anfassen und die Haptik fehlt fĂŒr Deine Entscheidungsfindung.
Online Recherche ist deshalb nicht falsch, sie ist nur unvollstĂ€ndig. Auch der Besuch beim FachhĂ€ndler ist meist begrenzt auf ein schmales Angebot. Eine gute Fahrradmesse ist fĂŒr mich die AbkĂŒrzung, weil ich dort Dinge in Minuten klĂ€re, fĂŒr die ich sonst Wochen brauche.
Ich gehe dabei nicht hin, um mich berieseln zu lassen. Ich gehe hin, um in kurzer Zeit sauber zu vergleichen, zu testen und am Ende mit einer echten Entscheidung nach Hause zu fahren.
Mein Ziel ist simpel: 3 Stunden Messe schlagen 3 Monate unstrukturierte Recherche. Hier findest Du eine Ăbersicht der aktuellen Fahrrad Messetermine.
Inhaltsverzeichnis
- Was eine Messe kann, was das Internet nicht kann
- Warum Ende Februar dafĂŒr perfekt ist
- Beispiel fĂŒr Breitensportler und Alltagsfahrer: Die „Fahrrad Essen 2026“
- Warum Messen 2026 wieder wichtiger werden
- Mein 3 Stunden Messeplan (so mache ich es)
- Die 7 Dinge, die du online fast nie sauber entscheiden kannst
- Trendkompass 2026: Was ich mir auf der Fahrrad Essen konkret ansehen wĂŒrde
- Alltagstauglichkeit (der wichtigste Trend)
- Automatikschaltung (Komfort im Alltag)
- Preisentwicklung (2026 zĂ€hlt wieder âValueâ)
- Leasing (immer noch riesig, aber du musst es verstehen)
- Transport und Reisen (Bikepacking, Camping, âRad muss mitâ)
- Sicherheit (Schlösser, Helme, und der ganze Kram den man gerne verdrÀngt)
- S Pedelecs (technisch spannend, praktisch oft kompliziert)
- Graveln (Trend bleibt, weil es Freiheit bringt)
- 32 Zoll Bikes (spannend, aber noch frĂŒh)
- Fatbikes (der neue Stadt Hype mit Fragezeichen)
- Messe Programm: so hole ich noch mehr raus
- Meine 12 Fragen Checkliste (zum Ausdrucken)
- Zum Schluss
Was eine Messe kann, was das Internet nicht kann
Ich nutze eine Messe ganz bewusst als AbkĂŒrzung fĂŒr alles, was online schnell schwammig bleibt. Wenn du Dinge direkt hintereinander testen und vergleichen kannst, fĂ€llt eine Entscheidung plötzlich leicht.
Das sind die Punkte, die ich dort gezielt klÀre
- Sitzposition und Ergonomie wirklich fĂŒhlen (Lenker, Griffe, Sattel, Druckstellen, Reichweite)
- Handling und FahrgefĂŒhl vergleichen (ruhig, nervös, wendig, stabil, beladen)
- Bedienung im echten Leben testen (Display, UnterstĂŒtzungsstufen, Schaltung, Bremsen)
- Details sehen, die du in keinem Shopfoto erkennst (Kabel, Schutzbleche, GepÀcklösungen, StÀnder, Klappern)
- Beratung und Gegenfragen bekommen, die du dir online nie stellst
- In einem Block mehrere Lösungen direkt nacheinander probieren, statt ĂŒber Wochen verteilt

Warum Ende Februar dafĂŒr perfekt ist
Ende Februar ist dieser Moment, in dem die Saison im Kopf schon losgeht. Man scrollt Tourenideen, plant den ersten Arbeitsweg ohne Auto und merkt plötzlich, dass das Rad oder das Setup eigentlich noch nicht da ist, wo es sein mĂŒsste.
Viele fahren im Winter weniger, aber genau deshalb ist jetzt der beste Zeitpunkt, die groĂen Entscheidungen ruhig und sauber zu treffen. Wer erst im MĂ€rz hektisch kauft, kauft oft doppelt.
Und 2026 ist zusÀtzlich ein Jahr, in dem sich vieles neu sortiert. Mehr Fokus auf Alltag und Komfort, mehr Value statt Prestige, mehr smarte Lösungen rund um Leasing, Refurbished und Automatik. Eine Messe ist der schnellste RealitÀtscheck, ob ein Trend wirklich zu dir passt.
Wenn ich eine Messe nennen soll, die fĂŒr breite Zielgruppen interessant ist, dann ist das in NRW ganz klar die Fahrrad Essen. Die Messe ist deutlich breiter als die spezialisierten Formate, die eher Szene oder Business bedienen.
Mein Eindruck
- Cyclingworld in DĂŒsseldorf ist stark Bike Culture, Marke, Design, Lifestyle.
- Eurobike ist als Leitmesse im Umbruch und wird gerade neu ausgerichtet.
- Fahrrad Essen dagegen ist sehr nah an dem, was viele wirklich brauchen: E Bikes, Urban, Alltag, Komfort, Freizeit und Touren.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Termin: 26. Februar bis 1. MĂ€rz 2026
Ăffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Schwerpunkt: E Bikes und Urban Biking, viele City und LastenrÀder
Testen: Mehrere Parcours, unter anderem E Bike Parcours und Jedermann Parcours
Programm Highlights sind:
- Jedermann und E Bike Parcours in Halle 5
- Trial Shows und Workshops in Halle 5 finden mehrmals tÀglich statt
- Kids Parcours in Halle 4 – hier ist also auch was fĂŒr den Nachwuchs dabei, so dass es ein richtiger Familientag wird
Mein Anreise Tipp:
- Vom Essener Hauptbahnhof bist du mit der U Bahn Linie 11 in rund 5 Minuten an den Messe EingÀngen.
- Mit dem Rad: Es gibt kostenlose, bewachte FahrradparkplÀtze an mehreren EingÀngen, inklusive Möglichkeit zum E Bike Laden.
Links zur Vorbereitung:
- Programm: https://www.fahrrad-essen.de/wichtigste-fahrradmesse-in-nrw/programm/
- Ausstellerliste: https://www.fahrrad-essen.de/wichtigste-fahrradmesse-in-nrw/ausstellerliste/

Warum Messen 2026 wieder wichtiger werden
Ich finde gerade spannend, dass sich die groĂen Events neu sortieren. Die Eurobike beginnt damit, ihr Konzept fĂŒr 2026 zu schĂ€rfen und kompakter zu werden. FĂŒr mich ist das ein ziemlich klares Signal: Die Branche ist nicht mehr im reinen Hype Modus, sondern wieder stĂ€rker im Modus âWas bringt es den Menschen wirklichâ. Produkte werden wieder ĂŒber den Mehrwert fĂŒr den Kunden verkauft!
Gleichzeitig funktionieren regionale Formate enorm gut, wenn sie ihr Publikum kennen. Die Cyclingworld in DĂŒsseldorf ist dafĂŒr ein gutes Beispiel, nur eben mit einem anderen Vibe: mehr Bike Culture, Design, Szene. Das ist groĂartig, aber nicht zwingend das gleiche wie eine Messe, die sich sehr bewusst an Alltagsfahrer und Breitensportler richtet.
Genau deshalb mag ich Veranstaltungen wie die Fahrrad Essen: breit, praxisnah und nah an den echten Fragen rund ums Rad. Und wenn ich Trends suche, schaue ich dort nicht nach Buzzwords, sondern nach konkreten Lösungen.
Als Inspiration: Diese Trendfelder wĂŒrde ich 2026 auf einer Messe immer zuerst abklopfen
- Alltagstauglichkeit und Komfort (aufrechte Position, Kontaktpunkte, Federung, Reifen, Kleinteile)
- City, Kompakt und Lastenrad (Transport, Parken, Handling, Kinder, Einkauf)
- 32″ Bikes – das neue Laufradformat
- Value und Refurbished (wo bekommt man solide QualitÀt ohne Overkill)
- Automatik und smarte Schaltungen (Stress rausnehmen, vor allem im Stop and Go)
- Sicherheit und Transport (Schloss, Licht, TrÀger, Taschen, DiebstahlprÀvention)
Das sind die Themen, bei denen du auf einer Messe in kurzer Zeit echte Antworten bekommst.

Mein 3 Stunden Messeplan (so mache ich es)
Ich gehe nicht âbummelnâ. Ich gehe mit einem Plan.
Vorher zuhause (10 Minuten)
Ich schreibe mir drei Fragen auf, die zu meinem eigenen Nutzerproblem passen. Die Beispiele unten sind wirklich nur Inspiration. Jeder hat andere Strecken, andere Schmerzen, andere ZwÀnge im Alltag und genau deshalb muss jeder seine drei Fragen aus der eigenen Situation ableiten.
Mein Tipp: Formuliere sie so, dass du am Ende der Messe ein klares Ja oder Nein geben kannst. Nicht âWas ist coolâ, sondern âWas löst mein Problemâ.
Beispiele, die fĂŒr viele funktionieren:
- Welcher Radtyp passt wirklich zu meinem Alltag, meiner Strecke und meinem Tempo?
- Was ist mein gröĂter Komforthebel: Sitzposition, Reifen, Federung, Kontaktpunkte?
- Wie löse ich Transport und Sicherheit so, dass ich das Rad wirklich öfter nutze?
Und dann lege ich fest, was ich auf keinen Fall mache:Â Ich lasse mich nicht treiben.
Block 1: Orientierung und Vergleich (ca. 60 Minuten)
Ich suche mir zu einer Frage drei Lösungen und vergleiche sie direkt. Was ich vorab im Internet vergleichen kann, erledigt ich meist schon zu Hause – also die technischen Daten und ein paar Erfahrungen von anderen Nutzern der Produkte.
FĂŒr ein E Bike sĂ€he dies dann z.B. so aus:
- drei Modelle
- gleiche Sitzprobe
- gleiche Fragen
- gleiche Kriterien
Wichtig: Ich rede nicht nur. Ich sitze drauf.

Block 2: Testen (ca. 45 Minuten)
Jetzt kommt der Teil, den du online nie ersetzen kannst.
Ich nutze dafĂŒr bewusst die Parcours. Diese finde ich auf Messen ein echtes Highlight, denn selbst beim HĂ€ndler darf man oft RĂ€der nicht fahren.
Bei meiner Testfahrt achte ich auf:
- Anfahren und Balance
- BremsgefĂŒhl
- Lenkung und Spurtreue
- Schaltung unter Last
- GefĂŒhl bei Unebenheiten
Hier entsteht oft der gröĂte Mehrwert.
Typische Kandidaten sind:
- Tasche oder GepÀcklösung, die wirklich funktioniert
- Schloss und Diebstahlschutz
- Transport am Auto oder Wohnmobil
- Ergonomie Feintuning
Block 4: Entscheidung sichern (ca. 30 Minuten)
Ich mache Fotos von meinen Top 2 Kandidaten.
Ich notiere mir kurz
- warum dieses Modell
- was die Alternative war
- welche offene Frage noch bleibt
Das verhindert, dass ich zuhause wieder bei null anfange. Meist habe ich mich dann aber bereits schon entschieden, denn wenn man ein Produkt einmal erleben und anfassen kann, dann fĂ€llt die Entscheidung einfach. Auf etlichen Messen gibt es am Ende des letzten Tages daher auch noch Messeangebote und man kann ein Produkt direkt mitnehmen. Das ist dann ein guter Preis fĂŒr dich als Besucher, aber auch fĂŒr den HĂ€ndler hilfreich, denn er muss das Produkt nicht wieder mitnehmen.

Die 7 Dinge, die du online fast nie sauber entscheiden kannst
Ich liste das bewusst auf, weil es der Kern ist, warum sich eine Messe lohnt
- Sitzposition unter realer Belastung
- GriffgefĂŒhl und Kontaktpunkte
- FahrstabilitÀt mit GepÀck
- GerÀusche, Klappern, Verarbeitungsdetails
- Bedienlogik von Display und UnterstĂŒtzungsstufen
- âEhrlichesâ BremsgefĂŒhl
- Wie sich ein Rad anfĂŒhlt, wenn du langsam fĂ€hrst (Alltag!)
Trendkompass 2026: Was ich mir auf der Fahrrad Essen konkret ansehen wĂŒrde
Die Fahrradwelt ist 2026 wieder in Bewegung. Ich nutze eine Messe gern als RealitÀtscheck. Welche Trends sind nur Buzzword. Welche lösen echte Probleme. Und welche sind gerade dabei, aus einer Nische in den Alltag zu wandern
Wichtig: Die Standangaben unten basieren auf der offiziellen Ausstellerliste (Stand Ende Januar 2026). Bei Messen kann sich im Detail immer noch etwas Àndern.
Wenn ich nur einen Trend nennen dĂŒrfte, der wirklich bleibt, dann ist es Alltagstauglichkeit.
Worauf ich in diesem Bezug bei Bikes achte:
- stabiler StÀnder
- gute Schutzbleche
- Licht integriert oder sinnvoll nachrĂŒstbar
- GepÀcklösung, die nicht nervt
- aufrechte, entspannte Sitzposition
Konkrete Anlaufstellen sind z.B.:
- i:SY GmbH & Co. KG (Kompakt E Bikes) Halle 4, Stand 4H26
- VELO DE VILLE (Custom Made, Urban, auch Longtail) Halle 4, Stand 4D18
- Avnson (Lasten Faltrad Idee, Alltag und Reise) Halle 4, Stand 4D14
- SUSHI Mobility (leichte, cleane Urban E Bikes) Halle 4, Stand 4C19 und 4D19.1
- BZEN (leichte, stylische Urban E Bikes) Halle 4, Stand 4B31
Meine drei Fragen, die ich dort stelle
- Was sind die hĂ€ufigsten GrĂŒnde, warum Menschen das Rad nach vier Wochen wieder weniger nutzen?
- Welche zwei Ausstattungsdetails machen im Alltag den gröĂten Unterschied?
- Was ist bei Wartung und VerschleiĂ realistisch pro Jahr?
Schau Dir auch die TestfahrrÀder im Parcour an. Wenn diese nach 3 Tagen noch gut funktionieren ist das eine erste Indikation, dass das Rad robust ist.
Automatikschaltung (Komfort im Alltag)
Automatik ist kein Spielzeug mehr. Gerade im Stadtverkehr, beim hĂ€ufigen Anfahren und bei LastenrĂ€dern kann das brutal sinnvoll sein. Ich finde die automatischen Schaltungen einen interessanten Trend, aber es gibt sehr unterschiedliche Konzepte und man muss einfach fĂŒhlen, ob dies eine Lösung ist mit der man klar kommt.
So teste ich das
- Stop and Go simulieren
- bewusst in niedriger Geschwindigkeit fahren
- prĂŒfen, wie vorhersehbar das System reagiert
Wo ich dafĂŒr hin wĂŒrde
- 2 Rad Center Schröder GmbH (sehr breite Auswahl, nennt Enviolo und Rohloff explizit) Halle 5, Stand 5D16 und 5D30
- i:SY (Kompakt RĂ€der sind prĂ€destiniert fĂŒr Komfort Setups) Halle 4, Stand 4H26
- VELO DE VILLE (Konfigurationslogik, unterschiedliche Antriebe) Halle 4, Stand 4D18

Preisentwicklung (2026 zĂ€hlt wieder âValueâ)
Viele suchen wieder gute RĂ€der im mittleren Segment. Ich finde es sinnvoll, nicht nur auf Neuheiten zu schauen, sondern auch auf Auslaufmodelle, Messe Deals und Refurb.
Konkrete Anlaufstellen
- Little John Bikes (wirbt mit starken Messe Deals) Halle 5, Stand 5D14
- Lucky Bike Halle 5, Stand 5D10
- 2 Rad Center Schröder GmbH (spricht offen ĂŒber Sale und Auslaufmodelle) Halle 5, Stand 5D16 und 5D30
- BOB.bike (Refurbished Ansatz, also geprĂŒfte Gebrauchte) Halle 5, Stand 5H31
Meine Checkfragen
- Was ist dieses Jahr am hÀufigsten reduziert und warum?
- Welche Teile sind bei den aktuellen Systemen die teuersten Folgekosten?
- Wo lohnt es sich nicht zu sparen?
Leasing (immer noch riesig, aber du musst es verstehen)
Leasing und auch Jobrad kann extrem attraktiv sein. Aber viele unterschĂ€tzen die Details. Wenn du Leasing in Betracht ziehst, wĂŒrde ich das auf der Messe konkret klĂ€ren.
Anlaufstellen sind:
- Kazenmaier Leasing GmbH Halle 4, Stand 4B33
- ZusĂ€tzlich bei groĂen HĂ€ndlern gezielt nach Leasing Abwicklung fragen, zum Beispiel 2 Rad Center Schröder (Halle 5, Stand 5D16 und 5D30)
Meine drei Fragen
- Was kostet mich das Rad effektiv ĂŒber die Laufzeit, inkl. Versicherung und Service?
- Was passiert bei Jobwechsel, Krankheit oder wenn ich das Rad nach der Laufzeit ĂŒbernehmen will?
- Welche Teile sind in typischen Leasing Paketen wirklich sinnvoll, und welche sind nur Marketing?
Ich selber mag Leasing nicht, denn das Rad gehört am Ende der Laufzeit rechtlich dem Leasinggeber und somit wird zu diesem Zeitpunkt oft versucht Dir ein neues Rad zu verleasen bzw. zu verkaufen.

Transport und Reisen (Bikepacking, Camping, âRad muss mitâ)
Viele planen Ende Februar schon Touren. Und fĂŒr viele entscheidet nicht das Rad, sondern das Drumherum. Wie transportiere ich es? Wie packe ich es? Wie bleibe ich flexibel?
Anlaufstellen fĂŒr clevere Packlösungen:
- Otinga (Taschen, Pendler und Alltag) Halle 4, Stand 4D29
- Atera (FahrradtrÀger) Halle 4, Stand 4B21
- mft transport systems (FahrradtrÀger) Halle 4, Stand 4C30
- PENDER ebikelifter (Handling Hilfe, vor allem bei schweren E Bikes) Halle 5, Stand 5G09
Meine drei Fragen
- Wie schnell kann ich das System im Alltag wirklich montieren und abnehmen?
- Wie verhÀlt sich das Material bei Schmierstoffen, die von der Fahrbahn aufgenommen werden?
- Was macht bei 25 kg E Bike am TrÀger wirklich den Unterschied?
- Welche Tasche nervt nach drei Monaten nicht?
Sicherheit (Schlösser, Helme, und der ganze Kram den man gerne verdrÀngt)
Ich sehe es so: Wenn das Rad geklaut wird oder ich mich unsicher fĂŒhle, war jeder Kauf vorher sinnlos.
Auf der Fahrrad Essen als Anlaufstelle empfehle ich Dir:
- ABUS Halle 5, Stand 5D25
Meine Fragen
- Welche Schloss Kombination ist fĂŒr meine reale Nutzung sinnvoll (Kurzstopp, Pendeln, Tour)?
- Was ist die gröĂte typische Fehlannahme bei Fahrradschlössern?
- Helm: worauf achte ich wirklich, wenn ich Komfort will und nicht nach zehn Minuten genervt bin?
S Pedelecs (technisch spannend, praktisch oft kompliziert)
S Pedelecs sind faszinierend, aber in Deutschland auch ein Thema mit Regeln, Versicherung und Streckenwahl. Wenn du darĂŒber nachdenkst, wĂŒrde ich es nicht online entscheiden. Du musst da mal wirklich drauf fahren und mal ein paar Modelle vergleichen.
Anlaufstellen:
- KTM (fĂŒhrt S Pedelecs in der Warengruppe) Halle 4, Stand 4D24
Was ich dort klĂ€ren wĂŒrde
- Wo darf ich realistisch fahren
- Wie löse ich Alltag, wenn Radwege tabu sind
- Was sind die typischen Nutzerprofile, bei denen es wirklich Sinn macht
- Wie fĂŒhlt sich das S Pedelec an bei Beschleunigung, Bremsen und Kurvenlage?
- Welche Distanz kann realistisch zurĂŒckgelegt werden und was wiegt ggf. ein zweiter Akku?
- Wie ist die Garantieregelung?

Graveln (Trend bleibt, weil es Freiheit bringt)
Auch wenn Fahrrad Essen eher alltagsorientiert ist, schwappt Gravel ĂŒberall rein. Ich sehe Gravel vor allem als
- âein Rad fĂŒr vielesâ das auch im lĂ€ndlichen Bereich einen sportlichen Einsatz zulĂ€sst.
- Pendeln plus Freizeit plus Reise
Wo ich schauen wĂŒrde
- KTM (RennrÀder und MTB, oft auch allroad nah) Halle 4, Stand 4D24
- Bei groĂen HĂ€ndlern nach Gravel und Allroad Setups fragen, zum Beispiel 2 Rad Center Schröder (Halle 5, Stand 5D16 und 5D30) oder Lucky Bike (Halle 5, Stand 5D10)
Meine Gravel Fragen
- Welche Reifenbreite ist fĂŒr mich der Sweet Spot? Dazu musst Du vor allem mal in Kurven fahren oder in Schlangenlinien fahren.
- Welche Montagepunkte fĂŒrs GepĂ€ck sind wirklich sinnvoll?
- Welche zwei Upgrades machen aus einem Gravelrad ein echtes Reiserad?
32 Zoll Bikes (spannend, aber noch frĂŒh)
32 Zoll ist so ein Trend, der gerade erst anrollt. Wenn du sowas sehen willst, ist eine Messe genau der Ort, um herauszufinden, ob es schon ârealâ ist oder noch Prototyp. Du solltest auf der Messe gezielt nach Neuheiten fragen und in der Trend Arena stöbern.
Wenn du es nicht findest: Dann ist das eine wertvolle Information an sich.
Fatbikes (der neue Stadt Hype mit Fragezeichen)
Ich meine hier nicht die klassischen Schnee Fatbikes. Es geht um den aktuellen urbanen Trend, der aus den Niederlanden rĂŒberschwappt und bei uns auch Diskussionen auslöst.
Mein Rat: Nicht nur optisch bewerten, sondern klÀren, ob
- legal und regelkonform
- sicher im Verkehr
- sinnvoll fĂŒr deinen Einsatzzweck
Messe Programm: so hole ich noch mehr raus
Wenn du mit Familie gehst: Der Kids Parcours ist ein echtes Highlight.
Wenn du Action willst: Trial Shows sind ein guter Stimmungsmacher, und die Workshops sind eine witzige Möglichkeit, selbst etwas auszuprobieren.
Wenn du einfach nur testen willst, dann geht in den E Bike Parcours. Aber auch der Jedermann Parcours ist dann Pflicht.

Meine 12 Fragen Checkliste (zum Ausdrucken)
Ich packe dir hier bewusst ein paar Fragen rein, weil sie dich durch den Messetag tragen.
- WofĂŒr nutze ich das Rad wirklich in den nĂ€chsten 12 Monaten?
- Wie oft fahre ich im Alltag realistisch?
- Wie viel Gewicht kommt regelmĂ€Ăig dazu (Tasche, Kind, Einkauf)?
- Wie wichtig ist mir aufrechte Sitzposition?
- Was nervt mich am aktuellen Setup am meisten?
- Welche Strecke ist meine Standardstrecke?
- Wie sieht mein Abstell Alltag aus (Keller, Treppe, drauĂen)?
- Wie sichere ich das Rad realistisch?
- Was ist mein Wartungsplan (oder wer macht es)?
- Welche Folgekosten sind realistisch?
- Kauf oder Leasing?
- Welche Entscheidung will ich heute treffen?
Zum Schluss
Wenn du den Messebesuch als âAbkĂŒrzungâ nutzt, lohnt sich das Ganze fast automatisch.
Ich wĂŒrde es so zusammenfassen: Drei Stunden mit Plan schlagen drei Monate unstrukturierte Online Recherche.
Ich veröffentliche dazu in den nÀchsten Tagen auch ein YouTube Video als Messe Guide auf meinem Kanal Pedal & Perspektive. Sobald das Video online ist, ergÀnze ich dies hier.
Wenn du hingehst: Schreib mir gern als Kommentar deine drei Fragen, mit denen du rein willst.
Dann kann ich den Artikel bei Bedarf noch um ein paar konkrete âRoutenâ ergĂ€nzen, je nachdem ob du eher Alltag, Tour, Leasing oder Lastenrad im Fokus hast.
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