Lankeleisi MG600 Pro – E-MTB Fully Fahrerfahrung

Lankeleisi MG600 Pro - E-MTB

Ein vollgefedertes E-Mountainbike mit 29-Zoll-Laufrädern, Luftfederung an Front und Heck und einem 960-Wattstunden-Akku — und das alles für 1.999 Euro. Das Lankeleisi MG600 Pro verspricht eine Kombination, die im Fachhandel schnell das Doppelte kostet. Dieser Testbericht klärt, was hinter dem Datenblatt steckt, wo das Rad wirklich stark ist, wo gespart wurde, was du nach dem Kauf nachbessern solltest und was der China-Direktimport 2026 in Deutschland konkret bedeutet. Grundlage sind 570 Kilometer im Gelände, überwiegend auf Wald- und Singletrails im welligen Mittelgebirge.

Lankeleisi MG600 Pro — die wichtigsten Daten auf einen Blick

Das MG600 Pro ist das trail-orientierte Modell der MG600-Reihe und das einzige mit echter Vollfederung. Wo Lite und Plus auf eine schlichte Öldruck-Federgabel an der Front setzen, bekommt das Pro vorne wie hinten eine Luftfederung mit Lockout — also einer Sperre, die das Fahrwerk auf Knopfdruck blockiert. Für ein Rad unter 2.000 Euro ist das die eigentliche Besonderheit.

SchnellĂĽberblick
🚲 Vollgefedertes 29-Zoll-E-MTB, Aluminiumrahmen 6061
đź’¨ Luftfederung 150 mm vorne, 130 mm hinten, mit Lockout
⚙️ 250 W Heck-Nabenmotor (Spitze 750 W), 65 Nm, 25 km/h
🔋 48 V 20 Ah (960 Wh) Samsung-Zellen, herausnehmbar
🛞 Maxxis Rekon 29 × 2,4 Zoll, ZOOM HB-890E 4-Kolben-Hydraulik
⚖️ 30,2 kg, Zuladung bis 150 kg, IP54
đź’¶ 1.999 Euro, exklusiv ĂĽber BuyBestGear

Mit dem Rabattcode FBLOG100 sparst du 5 % auf das Rad.

Technische Daten im Detail

Komponente Spezifikation
Rahmen 6061 Aluminium, Vollfederung, Ăśberstieg (Step-over)
Federgabel Luftfedergabel, 150 mm Federweg, mit Lockout
Dämpfer hinten DNM Luftdämpfer, 130 mm Federweg
Motor 250 W Heck-Nabenmotor, Spitzenleistung 750 W
Drehmoment 65 Nm
Controller 18 A
Sensor umschaltbar zwischen Drehmoment und Trittfrequenz
Akku 48 V 20 Ah (960 Wh), Samsung-Zellen, herausnehmbar
Ladezeit 6–7 Stunden mit 3-A-Ladegerät
Reichweite (Werk) bis 150 km TretunterstĂĽtzung, bis 70 km rein elektrisch
Bremsen ZOOM HB-890E, hydraulisch, 4 Kolben
Schaltung Shimano Altus, 8-fach, 11–36 Zähne, 48er Narrow-Wide-Kettenblatt
Reifen Maxxis Rekon, 29 Ă— 2,4 Zoll
Gewicht 30,2 kg
Zuladung 150 kg
Fahrergröße ca. 165–190 cm
Schutzart IP54 (spritzwassergeschĂĽtzt)
Farben Orange, Grau
Preis 1.999 Euro

MG600 Lite, Plus und Pro — drei komplett verschiedene Räder

Wer „Lankeleisi MG600″ sucht, stößt auf drei Varianten und denkt intuitiv an eine Reihenfolge nach Ausstattung: Lite gleich Einstieg, Plus gleich Mittelklasse, Pro gleich Premium. Das ist falsch. Es sind drei Räder mit völlig unterschiedlichem Zweck, die sich nur den Familiennamen teilen. Das Lite ist ein 27,5-Zoll-Trekking-SUV fĂĽr Pendler und Komfortfahrer, das Plus ein 26-Zoll-Fatbike fĂĽr lose UntergrĂĽnde, und das Pro ein 29-Zoll-Trail-E-MTB. Nur das Pro hat eine echte Hinterbaufederung.

Merkmal MG600 Lite MG600 Plus MG600 Pro
Typ Trekking-SUV Fatbike-SUV Trail-E-MTB
Laufrad / Reifen 27,5 × 2,4″ Maxxis Ardent 26 × 4,0″ Fatreifen 29 × 2,4″ Maxxis Rekon
Federung Ă–ldruckgabel ~120 mm, kein Heck Ă–ldruckgabel, kein Heck Luft 150 mm vorne + 130 mm Heck
Akku 36 V, 720 Wh 48 V, 960 Wh 48 V, 960 Wh
Drehmoment 65 Nm 85 Nm 65 Nm
Gewicht ca. 30 kg ca. 36–37 kg 30,2 kg
Einsatz Pendeln, Touren, Feldweg Sand, Schnee, lose Böden Singletrail, Waldtrail, Training

Bemerkenswert: Trotz Vollfederung und großem 960-Wattstunden-Akku ist das Pro mit 30,2 Kilogramm das leichteste Rad der Familie. Der Grund liegt in den 29-Zoll-Laufrädern mit normalbreiten Reifen statt der schweren 26-Zoll-Fatreifen des Plus. Vollfederung bedeutet hier also nicht automatisch mehr Gewicht.

Das Fahrwerk — Luftfederung an Front und Heck

Das Fahrwerk ist der Grund, warum sich das MG600 Pro auf dem Trail anders anfĂĽhlt als die meisten gĂĽnstigen Vollfederer. Entscheidend ist nicht die Zahl beim Federweg, sondern das Medium: Luft statt Stahl oder Ă–l.

Warum Luftfederung den Unterschied macht

Eine Stahl- oder Öldruckfeder ist ab Werk auf ein bestimmtes Fahrergewicht abgestimmt, meist rund 70 Kilogramm, und lässt sich danach kaum noch anpassen. Wer schwerer ist, sackt durch und schlägt durch; wer leichter ist, bekommt ein bockhartes Fahrwerk, das gar nicht erst einfedert. 150 Millimeter Federweg auf dem Datenblatt nützen wenig, wenn die Feder nicht zum Fahrer passt.

Eine Luftfederung dagegen pumpst du mit einer Dämpferpumpe auf deinen eigenen Druck auf. Dadurch nutzt du den vollen Federweg, und das Fahrwerk arbeitet über den gesamten Hub. Genau deshalb ist das Pro besonders für schwerere Fahrer interessant — eine Gruppe, die von fest abgestimmten Federgabeln in dieser Preisklasse normalerweise im Stich gelassen wird.

Der Lockout an Gabel und Dämpfer blockiert die Federung. Auf Asphalt oder langen, glatten Anstiegen verhinderst du damit das Wippen — die Tretkraft geht in Vortrieb statt in die Federung. Das ist gerade bei einem moderat starken Motor wertvoll.

Sag richtig einstellen — das beste Upgrade kostet nichts

Das wichtigste Setup an jedem Luftfahrwerk ist der Sag — also die Strecke, um die Gabel und Dämpfer einfedern, wenn du dich nur in Fahrposition auf das Rad setzt, ohne zu fahren. Als Faustwert gelten vorne 25 bis 30 Prozent des Federwegs. Zu wenig Sag, und du spürst jeden Stein; zu viel, und du schlägst in jeder Senke durch. So stellst du ihn ein:

Sag in 5 Minuten einstellen
1. Schiebe den Gummiring am Standrohr der Gabel ganz nach unten an die Dichtung.
2. Setze dich vorsichtig in normaler Fahrposition auf das Rad, ohne zu wippen, und steige wieder ab.
3. Miss, wie weit der Gummiring nach oben gewandert ist.
4. Teile diese Strecke durch den gesamten Federweg — das Ergebnis ist dein Sag in Prozent.
5. Korrigiere mit der Dämpferpumpe in 0,5-Bar-Schritten, bis 25 bis 30 Prozent stehen. Mehr Druck bedeutet weniger Sag.

Den gleichen Vorgang wiederholst du am Hinterbau, dort darf der Sag je nach Fahrstil einen Tick straffer ausfallen. Dieser eine Handgriff kostet nichts außer einer Dämpferpumpe und entscheidet über die halbe Performance des Rades.

Motor, Sensor und reale Reichweite

Heck-Nabenmotor statt Mittelmotor

Hier liegt der eigentliche Kompromiss des MG600 Pro. Ein klassisches E-Mountainbike hat einen Mittelmotor im Tretlager: zentraler Schwerpunkt, feine Dosierung, sauberes Handling im Steilen. Das Pro setzt stattdessen auf einen Heck-Nabenmotor mit 250 Watt Dauerleistung, 750 Watt Spitze und 65 Newtonmeter. Auf der Geraden und im Flachen schiebt das spürbar an. Wird es sehr steil und lose, wird das Vorderrad leichter, und es fehlt das letzte bisschen Feinkontrolle, das ein Mittelmotor liefert. Der Hersteller gibt eine Kletterfähigkeit bis 35 Grad an — auf trockenem, griffigem Untergrund realistisch, auf nassen Wurzeln ist Mitarbeit gefragt.

Für ein Rad, das ausdrücklich als Spaß- und Trainingsgerät gedacht ist, ist dieser Kompromiss gut vertretbar. Bei 25 km/h ist Schluss, und 65 Newtonmeter nehmen die Arbeit nicht ab — sie machen sie möglich. Man tritt weiterhin mit, was das Pro für Fitness- und Comeback-Fahrer interessant macht, die Strecke und Höhenmeter sammeln wollen, ohne sich vom Motor tragen zu lassen.

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Der umschaltbare Sensor — und warum die Abstimmung zählt

Ein Drehmomentsensor ist 2026 kein Premium-Merkmal mehr; er steckt längst in Rädern unter 1.000 Euro. Entscheidend ist nicht, ob ein solcher Sensor verbaut ist, sondern wie sauber er abgestimmt wurde. Das Pro lässt sich zwischen Drehmoment- und Trittfrequenzsensor umschalten. Im Drehmomentmodus reagiert die Unterstützung direkt auf den Pedaldruck und schiebt nicht nach, wenn man aufhört zu treten — im Gelände genau das gewünschte Verhalten. Die Kennlinie ist für diese Preisklasse gut getroffen.

Reichweite — Werksangabe gegen Praxis

Reichweite im Vergleich
đź“‹ Werksangabe: bis 150 km mit TretunterstĂĽtzung, bis 70 km rein elektrisch
🌲 Praxiswert im Test: rund 100 km im Drehmomentmodus, mit ca. 100 kg Zuladung, im Sommer, im welligen Gelände

Die 100 Kilometer aus der Praxis liegen unter der Werksangabe, sind aber für ein vollgefedertes E-MTB mit großem Akku, schwerer Zuladung und Geländeprofil ein ehrlich starker Wert. Der herausnehmbare Akku lässt sich zum Laden bequem mit in die Wohnung nehmen und hängt mit dem 3-Ampere-Ladegerät in rund 6 bis 7 Stunden voll am Netz. Wer die Lebensdauer schonen will, lädt nicht stur auf 100 Prozent durch, sondern nutzt eine schaltbare Steckdose mit automatischer Abschaltung.

Bremsen, Reifen und Schaltung im Detail

Bei den Anbauteilen zeigt sich, wo Lankeleisi echtes Geld investiert und wo gespart wurde.

Bremsen: Die ZOOM HB-890E ist eine hydraulische 4-Kolben-Bremse, gebaut für Gelände und höhere Lasten. Sie packt ordentlich zu und hält auf langen Abfahrten zuverlässig. Wichtig: Neue Hydraulikbremsen brauchen rund 15 bis 20 kräftige Bremsungen zum Einbremsen. Fühlen sie sich die ersten Meter weich an, ist das normal und kein Defekt.

Reifen: Der Maxxis Rekon in 29 × 2,4 Zoll ist ein echter Cross-Country- und Trail-Reifen, keine No-Name-Gummierung. Sein Profil verbindet niedrigen Rollwiderstand auf festem Untergrund mit ausreichend Grip in Kurven und auf losem Boden. Er lässt sich im Gelände sportlich bewegen, ist aber bewusst kein aggressiver Enduro-Reifen.

Schaltung: Die Shimano Altus mit 8 Gängen ist der Posten, an dem das Budget sichtbar wird. Sie funktioniert zuverlässig, ist aber eine Einsteiger-Gruppe. Ein hochwertigeres Schaltwerk würde dem Rad besser gerecht. Das vordere Kettenblatt ist immerhin ein 48er in Narrow-Wide-Ausführung, also so geformt, dass die Kette im Gelände nicht so leicht abspringt.

Gewicht, Rahmen und Verarbeitung

Der 6061-Aluminiumrahmen ist sauber verarbeitet, die Lackqualität gehört zu den positiven Überraschungen — gerade die Orange-Variante wirkt hochwertig. Mit 30,2 Kilogramm bleibt das Pro für ein vollgefedertes E-MTB mit 960-Wattstunden-Akku angenehm leicht. Der Aufbau aus dem Karton bis zur Fahrbereitschaft dauert rund 25 Minuten. Die Sitzposition lässt sich gut einstellen; wer den Lenker weiter vorne braucht, sollte allerdings einen anderen Vorbau einplanen, denn der serienmäßige ist mit 6 Zentimetern recht kurz.

Gashebel und Rechtslage in Deutschland

Das MG600 Pro kommt ab Werk EU-konform: abgeriegelt auf 25 km/h, der reine Motorbetrieb ist standardmäßig deaktiviert. Im Karton liegt jedoch ein Gashebel. Dieser lässt sich montieren und funktioniert sofort, sobald er angeschlossen ist. Er kann im Controller deaktiviert und jederzeit mit einer einzigen Schraube wieder abgenommen werden. In Ländern, in denen das erlaubt ist, lässt sich das Rad damit auch rein per Gashebel fahren.

Wichtig für Deutschland: Ein Rad, das per Gashebel ohne Treten fährt oder über 25 km/h unterstützt, ist kein Pedelec mehr, sondern ein Kleinkraftrad — mit Versicherungs- und Zulassungspflicht. Wer so etwas auf öffentlichen Wegen bewegt, begeht eine Straftat. Auf privatem Gelände gelten andere Regeln.

Kaufberatung: China-Direktimport ĂĽber BuyBestGear

Das MG600 Pro gibt es weltweit nur bei einem einzigen Händler: BuyBestGear ist der autorisierte Exklusivverkäufer für Europa und Großbritannien. Andere Angebote für dieses Modell gelten laut Hersteller als Fälschungen oder Grauimporte. Der Händler ist seit Anfang 2022 in Europa aktiv, betreibt lokalisierte Shops unter anderem für Deutschland, Frankreich, Italien und Polen und liefert versandkostenfrei. Ein Versand in die USA oder nach Kanada ist für das Pro derzeit nicht möglich.

Der Direktimport hat eine Kehrseite, die man kennen sollte: Es gibt keinen Fachhändler um die Ecke. Aufbau, Ersteinstellung und kleinere Wartung übernimmst du selbst oder deine Werkstatt, und bei Ersatzteilen oder Support brauchst du etwas Geduld. Wer das nicht möchte, ist mit einem Fachhandelsrad besser bedient — muss dafür aber deutlich mehr zahlen.

Sinnvolle Umbauten und Upgrades

Das Pro fährt ab Werk gut, profitiert aber von ein paar gezielten Anpassungen. Hier nach Geldbeutel sortiert:

Upgrade Nutzen Kostenrahmen
Sag einstellen Fahrwerk auf dein Gewicht abstimmen — größter Effekt 0 € (Dämpferpumpe nötig)
Vorbau tauschen gestrecktere Sitzposition, Lenker weiter vorne ca. 20–30 €
Lieblingssattel vertraute Ergonomie statt Serienteil ab ca. 40 €
Absenkbare Sattelstütze (Dropper) Sattel per Hebel runter vor der Abfahrt — echtes Trail-Plus ca. 100–250 €
Höherwertige Schaltung (z. B. Deore) ruhigere Kette, größere Bandbreite am Berg ca. 80–150 €

Wer auf Komfort statt auf reine Trail-Tauglichkeit zielt, findet bei Lankeleisi außerdem eine passende Federsattelstütze als offizielles Zubehör (360 mm, bis 150 kg Belastung), die Stöße und Vibrationen schluckt. Für sportliche Abfahrten ist eine absenkbare Sattelstütze allerdings die bessere Wahl. Beim Pedalsystem lohnt sich der Umstieg auf Kombipedale mit SPD-Klick auf der einen und einer Plattform auf der anderen Seite — so kannst du wahlweise eingeklickt oder mit normalen Schuhen fahren.

MG600 Pro gegen Vakole EMT29 — der direkte Konkurrent

Im selben Shop steht mit dem Vakole EMT29 ein direkter Rivale: ebenfalls ein 29-Zoll-Vollgefederter mit Drehmomentsensor, aber mit anderem Schwerpunkt. Der EMT29 punktet mit einer feineren 12-Gang-Schaltung, das MG600 Pro mit einem deutlich größeren Akku und dem umschaltbaren Sensor.

Merkmal MG600 Pro Vakole EMT29 (12s)
Federung Luft 150/130 mm + Lockout Vollfederung
Akku 960 Wh 691 Wh (48 V 14,4 Ah)
Sensor umschaltbar (Drehmoment/Trittfrequenz) nur Drehmoment
Schaltung Shimano Altus, 8-fach 12-fach
Reifen Maxxis Rekon 29 × 2,4″ 29″ Cross-Country
Preis (ca.) 1.999 € 1.499–1.599 €

Kurz gesagt: Brauchst du Reichweite und einen umschaltbaren Sensor, ist das Pro vorn. Legst du Wert auf eine feinere Schaltung und einen niedrigeren Preis und kommst mit weniger Akku aus, ist der EMT29 einen Blick wert.

Für wen lohnt sich das MG600 Pro — und für wen nicht

Passt zu dir, wenn …
âś… du ein gĂĽnstiges, vollgefedertes E-MTB fĂĽr Wald- und Singletrails suchst
✅ du Reichweite willst und den großen 960-Wh-Akku zu schätzen weißt
✅ du das Rad als Spaß- und Trainingsgerät nutzt und selbst mittreten möchtest
âś… du schwerer bist und ein auf dich abstimmbares Luftfahrwerk brauchst
âś… du mit Aufbau, Direktimport und Selbstwartung klarkommst
Passt nicht zu dir, wenn …
❌ du einen Fachhändler um die Ecke für Service und schnelle Hilfe brauchst
❌ du die feine Dosierung und Kletterleistung eines Mittelmotors erwartest
❌ du eine hochwertige Schaltung ab Werk voraussetzt
❌ du das Rad im öffentlichen Raum tunen willst (in Deutschland strafbar)

Häufige Fragen zum Lankeleisi MG600 Pro

Ist das MG600 Pro in Deutschland legal fahrbar?
Ja. Ab Werk ist es als Pedelec konfiguriert: Unterstützung bis 25 km/h, reiner Motorbetrieb deaktiviert. Der mitgelieferte Gashebel darf auf öffentlichen Wegen nicht zum Fahren ohne Treten genutzt werden, sonst gilt das Rad als Kleinkraftrad.
Wie viel Reichweite schafft das Rad wirklich?
Die Werksangabe liegt bei bis zu 150 km mit Unterstützung. In der Praxis sind im Drehmomentmodus, mit rund 100 kg Zuladung und im welligen Gelände etwa 100 km realistisch.
Taugt das MG600 Pro fĂĽr schwere Fahrer?
Ja, gerade dafür. Die Luftfederung lässt sich auf das eigene Gewicht einstellen, und die Zuladung liegt bei 150 kg. Wichtig ist, den Sag korrekt einzustellen.
Heckmotor oder Mittelmotor — ist das ein Problem?
Der Heck-Nabenmotor ist der bewusste Kompromiss dieses Preisniveaus. Im Flachen und auf moderaten Trails fällt das kaum ins Gewicht. Sehr steile, lose Anstiege fordern mehr Eigenleistung als ein Mittelmotor.
Wo kann ich das MG600 Pro kaufen?
Exklusiv über BuyBestGear, den einzigen autorisierten Händler in Europa und UK. Andere Quellen für dieses Modell sind laut Hersteller nicht autorisiert.
Welche Pedale und Upgrades sind sinnvoll?
Sinnvoll sind als Erstes die Sag-Einstellung (kostenlos), ein kürzerer oder längerer Vorbau je nach Sitzposition, Kombipedale mit SPD und Plattform, optional eine absenkbare Sattelstütze und perspektivisch ein höherwertiges Schaltwerk.
Wie schwer ist das Rad und wie schnell ist es aufgebaut?
Das Pro wiegt 30,2 kg und ist damit das leichteste Rad der MG600-Familie. Der Aufbau aus dem Karton bis zur Fahrbereitschaft dauert etwa 25 Minuten.

Mit dem Rabattcode FBLOG100 sparst du 5 % auf das Rad.

Fazit

Das Lankeleisi MG600 Pro investiert sein Budget genau dort, wo man es auf dem Trail spürt: in ein einstellbares Luftfahrwerk an Front und Heck, gute Bremsen und einen echten Maxxis-Reifen. Gespart wurde am Motorort und an der Schaltung — beides verschmerzbar, wenn man das Rad als das versteht, was es ist: ein günstiges, vollgefedertes Spaß- und Trainings-E-MTB, das richtig Laune macht. Für 1.999 Euro bekommt man hier kein perfektes Rad, aber eines, bei dem klar nachvollziehbar ist, wo das Geld sitzt — und das ist beim Direktimport unter 2.000 Euro mehr wert als jede Hochglanzbroschüre.

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