E-Bike-Akku: Warum er altert und wie du die Lebensdauer verdoppelst

Hanevear Duck 26 Akku

Der Akku ist die teuerste Einzelkomponente am E-Bike und gleichzeitig die am häufigsten falsch behandelte. Die gute Nachricht: Die Lebensdauer hängt weniger vom Glück oder von der Marke ab als von wenigen physikalischen Faktoren, die du selbst steuerst. Dieser Artikel erklärt, was im Inneren der Zelle wirklich passiert, welche drei Stressfaktoren über Leben und Tod deines Akkus entscheiden und wie die optimale Lade- und Lagerstrategie konkret aussieht.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Ein Lithium-Ionen-Akku altert auf zwei Wegen: durch Nutzung (Zyklen) und durch reines Vorhandensein (Kalenderalterung). Den größten Schaden richtet nicht das Fahren an, sondern die Kombination aus hohem Ladestand, Wärme und Zeit. Wer seinen Akku im Alltag nur bis rund 80 Prozent lädt, ihn kühl und bei 30 bis 60 Prozent lagert und ihn nach der Fahrt vor dem Laden abkühlen lässt, kann die nutzbare Lebensdauer im Vergleich zur Dauer-Vollladung grob verdoppeln. Das kostet nichts außer einer geänderten Gewohnheit.

Die zwei Arten der Akku-Alterung

Jeder Lithium-Ionen-Akku verliert über die Zeit Kapazität. Entscheidend ist zu verstehen, dass dafür zwei voneinander unabhängige Prozesse verantwortlich sind. Wer nur einen davon kennt, optimiert am falschen Ende.

Zyklische Alterung

Bei jedem Laden und Entladen wandern Lithium-Ionen zwischen den beiden Elektroden hin und her. Dieser Prozess ist nie ganz verlustfrei. Mit jedem vollständigen Zyklus nutzt sich die Zelle ein kleines Stück ab. Hersteller geben hier typischerweise 500 bis 1.000 volle Ladezyklen an, bis die Kapazität auf rund 70 bis 80 Prozent gefallen ist. Wichtig: Ein voller Zyklus bedeutet eine komplette Kapazität, nicht ein einzelnes Anstecken. Zweimal von 50 auf 100 Prozent laden ergibt zusammen einen Zyklus.

Kalendarische Alterung (Calendar Aging)

Der zweite, oft übersehene Prozess läuft völlig unabhängig von der Nutzung ab. Ein Akku altert auch dann, wenn er nur herumliegt und nichts tut. Diese kalendarische Alterung wird von zwei Größen getrieben: der Temperatur und dem Ladezustand, bei dem der Akku gelagert wird. Ein dauerhaft randvoller Akku in einem warmen Raum verliert messbar Kapazität, ohne je bewegt worden zu sein. In der Praxis ist die Kalenderalterung bei den meisten Freizeit- und Pendlerrädern der dominierende Faktor, weil ein E-Bike-Akku den größten Teil seines Lebens nicht fährt, sondern steht.

Faustregel: Wer wenig fährt, sollte sich vor allem um die Kalenderalterung kümmern. Wer viel fährt, hat beide Prozesse im Spiel, profitiert aber überproportional von einer schonenden Ladeschlussspannung.
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Herausnehmbarer Akkupack

Was im Inneren der Zelle passiert

Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, hilft ein Blick auf die Mechanismen. Drei Vorgänge bestimmen, wie schnell eine Zelle altert.

Die SEI-Schicht und der steigende Innenwiderstand

Auf der Anode bildet sich von Anfang an eine hauchdünne Grenzschicht, die sogenannte Solid Electrolyte Interphase, kurz SEI. Diese Schicht ist zunächst sogar nützlich, weil sie die Elektrode schützt. Mit der Zeit, und beschleunigt durch Wärme und hohe Spannung, wächst sie jedoch weiter. Jedes Wachstum bindet aktives Lithium dauerhaft und erhöht den Innenwiderstand der Zelle. Ein höherer Innenwiderstand bedeutet zweierlei: Die Zelle gibt weniger Leistung ab und erwärmt sich beim Laden und Entladen stärker, was die Alterung weiter beschleunigt. Genau deshalb sinkt bei alten Akkus zuerst die Reichweite und die Leistung am Berg, lange bevor der Akku komplett ausfällt.

Lithium-Plating: der irreversible Schaden

Unter ungünstigen Bedingungen lagert sich beim Laden ein Teil des Lithiums nicht ordentlich in die Anode ein, sondern setzt sich als metallische Schicht auf ihrer Oberfläche ab. Dieses Lithium-Plating ist irreversibel, das abgeschiedene Lithium steht dem Akku für immer nicht mehr zur Verfügung. Begünstigt wird Plating durch drei Bedingungen: Laden bei Kälte, Laden mit hohem Strom und Laden bei sehr hohem Ladestand. Im schlimmsten Fall können die abgeschiedenen Strukturen wachsen und intern Kurzschlüsse verursachen, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Zersetzung von Elektrolyt und Kathode

Auch der flüssige Elektrolyt und das Kathodenmaterial sind nicht ewig stabil. Hohe Temperaturen und hohe Spannungen beschleunigen chemische Zersetzungsreaktionen, die Gase freisetzen und das aktive Material schädigen. Das ist der Grund, warum Wärme in praktisch jeder Hinsicht der Feind des Akkus ist: Sie wirkt auf alle drei Alterungsmechanismen gleichzeitig verstärkend.

DUOTTS C29 Akku

Die drei Stressfaktoren: Spannung, Temperatur, Zeit

Alle Alterungsprozesse lassen sich auf drei steuerbare Größen zurückführen. Wer diese versteht, braucht keine Mythen mehr.

Ladeschlussspannung: warum 0,1 Volt so viel ausmachen

Eine typische Lithium-Ionen-Zelle wird bis 4,2 Volt geladen, das entspricht 100 Prozent. Die Spannung ist jedoch der stärkste einzelne Treiber der Alterung. Senkt man die Ladeschlussspannung um nur 0,1 Volt auf etwa 4,1 Volt, also grob auf 90 Prozent Ladestand, verdoppelt sich die mögliche Zyklenzahl in etwa. Jede weitere Absenkung verschiebt das Verhältnis weiter zugunsten der Lebensdauer. Genau hier liegt der größte Hebel im Alltag, und er ist denkbar einfach: nicht ständig auf 100 Prozent laden.

Temperatur: die 10-Grad-Regel

Temperatur wirkt exponentiell. Als grobe Faustregel halbiert sich die kalendarische Lebensdauer mit jeder Erhöhung um etwa 10 Grad oberhalb des Wohlfühlbereichs von rund 15 bis 25 Grad. Ein Akku, der im Sommer bei 35 Grad voll geladen gelagert wird, altert also deutlich schneller als derselbe Akku bei 15 Grad. Umgekehrt gilt: Laden bei Minusgraden ist gefährlich, weil es Lithium-Plating massiv begünstigt. Der Akku darf bei Kälte gefahren, aber nicht bei Kälte geladen werden.

Ladezustand bei Lagerung

Für die Zeit, in der der Akku nur herumliegt, gilt: Weder ganz voll noch ganz leer. Der ideale Lagerladestand liegt bei 30 bis 60 Prozent. In diesem Bereich ist die chemische Spannung in der Zelle am niedrigsten und die Kalenderalterung am langsamsten.

Situation Optimaler Ladestand Optimale Temperatur
Tägliches Laden bis ca. 80 % 15 bis 25 °C
Vor langer Tour 100 % (erst kurz vorher) 15 bis 25 °C
Lagerung Wochen bis Monate 30 bis 60 % 10 bis 15 °C
Laden absolut vermeiden unter 0 °C

Das Ladeverfahren verstehen: CC-CV

Ein Ladegerät lädt einen Lithium-Akku in zwei Phasen. In der ersten Phase, Constant Current, fließt ein konstant hoher Strom, die Spannung steigt langsam an. Diese Phase füllt den Akku zügig bis etwa 80 Prozent. Danach folgt die zweite Phase, Constant Voltage: Die Spannung bleibt konstant am Maximum, der Strom fällt langsam ab. In dieser Phase werden die letzten 20 Prozent gefüllt, und genau diese Phase dauert am längsten und belastet die Zelle am stärksten, weil sie die ganze Zeit unter der höchsten Spannung steht.

Praktische Konsequenz: Die letzten 20 Prozent sind nicht nur langsam, sondern auch der schädlichste Teil jeder Ladung. Wer die Ladung bei rund 80 Prozent beendet, spart sich genau die Belastung, die am meisten kostet.

E-Bike Akku mit hoher Reichweite gutes Akku-Paket

Das BMS: Schutz und Grenzen

In jedem E-Bike-Akku steckt ein Batterie-Management-System, kurz BMS. Es überwacht jede einzelne Zellgruppe und übernimmt mehrere Aufgaben: Es gleicht die Ladung der einzelnen Zellen aneinander an (Balancing), schützt vor Überladung und Überhitzung und schaltet bei zu niedriger Spannung ab, um eine Tiefentladung zu verhindern.

Warum ein tiefentladener Akku stirbt

Fällt die Zellspannung unter etwa 2,5 Volt, schaltet das BMS den Akku komplett ab, um Schäden zu vermeiden. Das Problem: Ein gelagerter Akku entlädt sich von ganz allein weiter, typischerweise um 0,5 bis 3 Prozent pro Monat. Wird ein Akku mit niedrigem Ladestand über einen ganzen Winter vergessen, rutscht er unter diese kritische Schwelle. Ab einem bestimmten Punkt nimmt die Zelle dann gar keine Ladung mehr an, der Akku ist faktisch tot. Genau das ist der Grund, warum so viele Akkus nicht beim Fahren, sondern nach dem Winter im Keller sterben.

Wichtig: Tiefentladung ist eine der teuersten Sünden überhaupt, weil sie oft nicht reparabel ist. Die einzige zuverlässige Vorbeugung ist regelmäßiges Nachladen während der Lagerung.

Lagerung: der unterschätzte Hebel

Da der Akku den Großteil seiner Lebenszeit nicht fährt, entscheidet die Lagerung überproportional über seine Lebensdauer. Drei Regeln genügen.

Erstens: Lagere bei 30 bis 60 Prozent Ladestand. Zweitens: kühl und trocken, ideal sind 10 bis 15 Grad, niemals unter null und nicht in praller Sonne oder neben der Heizung. Drittens: bei langer Lagerung alle sechs bis acht Wochen den Ladestand prüfen und bei Bedarf wieder auf etwa 50 Prozent bringen. Eine simple Kalendererinnerung im Smartphone reicht aus, um den teuersten Lagerschaden komplett zu vermeiden.

Einen tiefentladenen Akku wiederbeleben

Hat das BMS wegen zu niedriger Spannung abgeschaltet, ist der Akku nicht immer endgültig verloren. In vielen Fällen lässt er sich wieder aufwecken, indem man das Original-Ladegerät wiederholt für jeweils nur wenige Sekunden ansteckt und wieder trennt, oft 20 bis 30 Mal hintereinander. Bei vielen Zellen reicht dieser sanfte Impuls, damit das BMS die Schutzabschaltung aufhebt und anschließend wieder normal lädt. Das funktioniert sinngemäß auch bei anderen Geräten mit Lithium-Akku.

Sicherheitshinweis: Dieser Trick gilt ausschließlich für äußerlich völlig intakte Akkus. Ist ein Akku geschwollen, mechanisch beschädigt oder riecht auffällig, darf er nicht geladen werden. Dann gehört er zum Fachbetrieb und keinesfalls an die Steckdose.

Die technische Lösung: Laden gezielt begrenzen

Die wirksamste einzelne Maßnahme ist, den täglichen Ladestand auf rund 80 Prozent zu deckeln und den Akku nicht stundenlang bei 100 Prozent hängen zu lassen. Viele moderne Antriebssysteme bieten dafür inzwischen eine eigene Ladestandsbegrenzung in der App an. Wo das nicht der Fall ist, hilft eine schaltbare Steckdose, wie der Shelly Plug M. Dafür gibt es zwei Wege.

Weg 1: Begrenzung über die Zeit

Du rechnest aus, wie lange dein Akku für die gewünschte Teilladung braucht, und schaltest die Steckdose nach dieser Zeit ab. Die nachzuladende Energiemenge in Wattstunden geteilt durch die Ladeleistung in Watt ergibt grob die Ladezeit. Beispiel: Ein 625-Wattstunden-Akku, der von etwa 30 auf 80 Prozent geladen werden soll, muss rund 310 Wattstunden aufnehmen. Bei einer Ladeleistung von etwa 200 Watt sind das ungefähr anderthalb Stunden. Der Nachteil: Startet der Akku einmal voller oder leerer, stimmt die Zeit nicht mehr exakt.

Weg 2: Begrenzung über die geladene Energiemenge

Präziser ist eine schaltbare Steckdose, die den tatsächlichen Energieverbrauch in Wattstunden misst und genau dann abschaltet, wenn die gewünschte Menge geflossen ist. Damit triffst du deinen Ziel-Ladestand reproduzierbar, unabhängig davon, wie voll der Akku gestartet ist. Dieser Weg erfordert einmalig etwas Einrichtung, läuft danach aber vollautomatisch und löst gleich zwei Probleme: Der Akku hängt nicht mehr dauerhaft bei 100 Prozent, und der Strom wird automatisch gekappt, sodass nichts unbeaufsichtigt unter Spannung steht.

Eine ehrliche Einordnung: Es gibt keine Steckdose, die man einsteckt und die magisch bei exakt 80 Prozent stoppt. Beide Wege brauchen ein wenig Mitdenken. Dafür kostet die Hardware nur wenige Euro und der Effekt auf die Lebensdauer ist erheblich.

Das Shelly Skript

Ich nutze dieses Script, um meine Akku-Ladung gezielt zu begrenzen und den Akku nicht unnötig bei vollem Ladestand altern zu lassen. Es schaltet die Steckdose automatisch ab, sobald der Akku einen Ladestand von etwa 80 bis 90 Prozent erreicht hat – und zwar unabhängig davon, wie voll er beim Anstecken war.

Wie das Script funktioniert

Jeder Lithium-Ionen-Akku wird nach dem sogenannten CC-CV-Verfahren geladen. Zuerst fließt ein konstanter Ladestrom (CC, Constant Current), während die Zellspannung langsam ansteigt. Diese Phase füllt den Akku bis etwa 70 bis 80 Prozent. Danach hält das Ladegerät die Spannung konstant (CV, Constant Voltage), und der Ladestrom fällt immer weiter ab, bis der Akku bei 100 Prozent voll ist.

Genau diesen Stromabfall nutzt das Script. Es merkt sich den höchsten gemessenen Ladewert (den Punkt, an dem die CC-Phase in die CV-Phase übergeht) und schaltet ab, sobald die Leistung auf die Hälfte dieses Spitzenwerts gefallen ist. Weil der Strom immer bei ungefähr demselben absoluten Ladestand zu sinken beginnt, lande ich jedes Mal bei rund 80 bis 90 Prozent – egal, ob der Akku vorher bei 20 oder bei 50 Prozent stand.

Der Vorteil gegenüber einer reinen Zeit- oder Wattstunden-Schaltung: Ich muss nichts ausrechnen und der Startladestand spielt keine Rolle. Das Script erkennt anhand des Stromverlaufs von selbst, wann der richtige Zeitpunkt zum Abschalten ist.

So richtest Du es ein (Shelly-App oder Web-Oberfläche des Plug M)

  1. Plug M öffnen, dann Einstellungen → Scripts → Script hinzufügen.
  2. Den Code komplett einfügen und speichern. Die Standardwerte funktionieren für die meisten Akkus direkt.
  3. Start drücken und „Beim Hochfahren ausführen“ / Run on startup aktivieren, damit es nach einem Stromausfall automatisch wieder läuft.
  4. Steckdose einschalten, Lader einstecken. Sobald die Leistung über 15 Watt steigt, beginnt das Script von allein mit der Überwachung.

Die beiden wichtigen Werte

DROP_THRESHOLD bestimmt, bei welchem Anteil des Spitzenwerts abgeschaltet wird. Der Standard ist 0,5, also 50 Prozent. Ein höherer Wert schaltet früher ab und führt zu einem niedrigeren Ladestand, ein niedrigerer Wert schaltet später ab und führt zu einem höheren Ladestand.

SAFETY_MAX_WH ist eine reine Notbremse. Sollte die Stromabfall-Erkennung einmal nicht auslösen, schaltet das Script spätestens nach dieser aus der Steckdose gemessenen Energiemenge ab. Diesen Wert großzügig wählen, etwas unterhalb einer kompletten Vollladung des jeweiligen Akkus. Für einen kleinen Akku entsprechend niedriger ansetzen.

Einmal kalibrieren

Das CV-Knie liegt je nach Ladegerät und Zellchemie leicht unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein einziger Testlauf. Mit DROP_THRESHOLD = 0,5 starten, einmal laden lassen und danach am Display ablesen, wo Du gelandet bist. Lagst Du zu hoch, den Wert leicht erhöhen, lagst Du zu niedrig, leicht senken. Nach einem Durchgang sitzt der Wert. LiFePO4-Akkus haben eine flachere Spannungskurve und brauchen tendenziell einen etwas anderen Wert – das regelt aber derselbe Parameter, ein zweites Script ist nicht nötig.

Wichtig: etwa alle 15 Ladungen einmal voll laden

Etwa alle 15 Ladungen lade ich den Akku bewusst einmal komplett auf 100 Prozent – und zwar ohne den Plug, also ohne Begrenzung. Der Grund: Erst bei voller Ladung kann das Batterie-Management-System (BMS) die einzelnen Zellen aufeinander abgleichen, das sogenannte Zell-Balancing. Wer dauerhaft nur bis 80 oder 90 Prozent lädt, gibt dem BMS nie die Gelegenheit dazu. Die Zellen driften dann langsam auseinander, die nutzbare Kapazität sinkt und die Ladestandsanzeige wird ungenau. Eine gelegentliche Vollladung gleicht das wieder aus.

Nach so einer Vollladung den Akku nicht lange bei 100 Prozent stehen lassen, sondern zeitnah losfahren oder auf Lagerladestand bringen. Das Balancing braucht den vollen Stand nur kurz, die Alterung läuft beim Stehen bei 100 Prozent dauerhaft weiter.
Haftungsausschluss

Die Nutzung dieses Scripts erfolgt auf eigene Gefahr. Ich teile es, weil ich es selbst verwende, übernehme aber keinerlei Haftung für Schäden an Akku, Ladegerät, Steckdose oder sonstigem Eigentum, die aus der Nutzung entstehen könnten. Lade einen Akku grundsätzlich nur auf nicht brennbarem Untergrund, möglichst beaufsichtigt, und beachte immer die Vorgaben des Herstellers von Akku und Ladegerät. Im Zweifel oder bei einem äußerlich auffälligen Akku (geschwollen, beschädigt, ungewöhnlicher Geruch) gehört das Gerät in fachkundige Hände und nicht an die Steckdose.

Mein Shelly Plug Skript zum kopieren
// ================================================================
// Shelly Plug M Gen3 - Intelligente Akku-Ladebegrenzung (v2)
// Schaltet ab, wenn der Ladestrom in der CV-Phase auf einen
// Bruchteil seines Spitzenwerts gefallen ist. Trifft dadurch
// jedes Mal etwa denselben Ladestand (~80-90%), egal wie voll
// der Akku gestartet ist.
// Zusaetzlich: Wh-Sicherheitslimit als Fallback.
// ================================================================

// ---------- EINSTELLUNGEN ----------

// Abschalten, wenn die Leistung auf diesen Anteil des Spitzenwerts faellt.
// 0.5 = bei 50% des Peaks. HOEHER = frueher aus = niedrigerer SoC.
// NIEDRIGER = spaeter aus = hoeherer SoC. Einmal kalibrieren (s. Anleitung).
let DROP_THRESHOLD = 0.5;

// Sicherheitslimit: spaetestens nach so vielen Wh aus der Steckdose
// wird abgeschaltet, falls die Stromabfall-Logik nie ausloest.
let SAFETY_MAX_WH = 500;

// Ab dieser Leistung (W) gilt der Ladevorgang als gestartet.
let MIN_CHARGE_W = 15;

// Erst nach so vielen geladenen Wh wird die Stromabfall-Logik scharf.
// Verhindert Fehlausloesung beim Einschwingen / fast vollem Start.
let ARM_AFTER_WH = 20;

// So viele Messungen in Folge muessen unter der Schwelle liegen,
// bevor abgeschaltet wird (Entprellung gegen kurze Schwankungen).
let CONSECUTIVE = 3;

// Pruefintervall in Millisekunden (10000 = alle 10 Sekunden).
let POLL_MS = 10000;

let LOG = true;

// ---------- AB HIER NICHTS AENDERN ----------

let charging = false;
let startEnergy = 0;
let peakPower = 0;
let belowCount = 0;

function reset() {
charging = false;
startEnergy = 0;
peakPower = 0;
belowCount = 0;
}

function shutdown(grund) {
Shelly.call("Switch.Set", { id: 0, on: false });
if (LOG) { print("Abschaltung:", grund); }
reset();
}

function check() {
let st = Shelly.getComponentStatus("switch:0");
if (st === undefined || st === null) { return; }

let on = st.output;
let power = st.apower;
let total = st.aenergy.total;

// Steckdose aus -> zuruecksetzen
if (on !== true) { reset(); return; }

// Laden noch nicht gestartet
if (charging === false) {
if (power >= MIN_CHARGE_W) {
charging = true;
startEnergy = total;
peakPower = power;
belowCount = 0;
if (LOG) { print("Ladebeginn erkannt."); }
}
return;
}

let geladen = total - startEnergy;

// Spitzenwert (CC-CV-Knie) laufend nachfuehren
if (power > peakPower) { peakPower = power; }

// Sicherheitslimit zuerst
if (geladen >= SAFETY_MAX_WH) {
shutdown("Wh-Sicherheitslimit erreicht (" + JSON.stringify(geladen) + " Wh).");
return;
}

// Stromabfall-Logik erst nach Mindestladung scharf schalten
if (geladen < ARM_AFTER_WH) { return; }

// Ist die Leistung weit genug unter den Spitzenwert gefallen?
if (power <= peakPower * DROP_THRESHOLD) {
belowCount = belowCount + 1;
if (belowCount >= CONSECUTIVE) {
shutdown("CV-Phase: Leistung auf " + JSON.stringify(DROP_THRESHOLD * 100) + "% des Peaks gefallen. Akku ~80-90%.");
}
} else {
belowCount = 0;
}
}

// Beim Start pruefen, ob bereits geladen wird
let initSt = Shelly.getComponentStatus("switch:0");
if (initSt !== undefined && initSt !== null && initSt.output === true && initSt.apower >= MIN_CHARGE_W) {
charging = true;
startEnergy = initSt.aenergy.total;
peakPower = initSt.apower;
if (LOG) { print("Script gestartet, Ladevorgang laeuft bereits."); }
}

Timer.set(POLL_MS, true, check);
if (LOG) { print("Intelligente Ladebegrenzung aktiv. Schwelle:", DROP_THRESHOLD, "Sicherheitslimit:", SAFETY_MAX_WH, "Wh"); }

Die häufigsten Fragen

Schadet es, den Akku jeden Tag zu laden?
Nein. Teilladungen sind für Lithium-Ionen-Akkus unproblematisch, einen Memory-Effekt gibt es nicht. Schädlich ist nicht das häufige Laden, sondern das dauerhafte Verweilen bei sehr hohem Ladestand. Wer täglich lädt, sollte die Ladung idealerweise bei rund 80 Prozent beenden.
Muss ich den Akku einmal im Jahr komplett leerfahren?
Nein, das ist ein Mythos aus der Zeit der Nickel-Akkus. Vollständiges Entladen schadet einem Lithium-Akku sogar. Lediglich die Ladestandsanzeige kann mit der Zeit ungenau werden, dagegen hilft, den Akku ein- bis zweimal im Jahr einmal vollständig zu laden, damit das System sich neu kalibriert. Komplettes Entladen ist dafür nicht nötig.
Darf ich den Akku direkt nach der Fahrt laden?
Besser nicht sofort. Ein warmer Akku plus die Ladewärme ergeben doppelten Hitzestress. Lass den Akku nach einer anstrengenden Fahrt erst 30 bis 60 Minuten abkühlen und lade ihn dann.
Kann ich ein günstigeres Ladegerät vom Drittanbieter nutzen?
Mit Vorsicht. Entscheidend ist nicht die Marke, sondern dass Spannung und Strom exakt zum Akku passen und das Gerät geprüft ist. Schon eine leicht zu hohe Ladespannung kann das BMS zur Abschaltung zwingen oder die Zellen schädigen. Sicher ist nur ein vom Hersteller freigegebenes Gerät.
Wie lagere ich den Akku über den Winter richtig?
Bei 30 bis 60 Prozent Ladestand, kühl und trocken bei etwa 10 bis 15 Grad, nicht unter null. Alle sechs bis acht Wochen den Ladestand prüfen und gegebenenfalls auf rund 50 Prozent nachladen, damit keine Tiefentladung eintritt.
Wie lange hält ein E-Bike-Akku?
Bei guter Pflege typischerweise mehrere Jahre und 500 bis 1.000 volle Ladezyklen, bis die Kapazität auf etwa 70 bis 80 Prozent fällt. In der Praxis begrenzt oft nicht die Zyklenzahl, sondern die kalendarische Alterung die Lebensdauer, weshalb schonende Lagerung so entscheidend ist.
Die Kurzformel für ein langes Akkuleben

Im Alltag bis etwa 80 Prozent laden. Vor langen Touren erst kurz vorher voll machen. Nach der Fahrt abkühlen lassen, dann laden. Nie bei Minusgraden laden. Bei Lagerung 30 bis 60 Prozent, kühl, und alle paar Wochen nachsehen. Wer diese fünf Punkte beherzigt, holt das Maximum aus seinem Akku heraus, unabhängig von Marke und Modell.

48 Kommentare

  1. Hallo Olaf,
    ein sehr interessanter Artikel, der mir wirklich gut gefallen hat. Mit viel Hintergrundwissen und doch praxisnah.
    du schreibst in deinem Artikel, dass ein Script zum Abschalten bei einem gewissen Ladestand nicht möglich ist, weil der Ladestand beim Beginn der Ladung mit dem Shelly Plug nicht ausgelesen werden kann. Aber ist das überhaupt nötig? Alle Li-Io-Akkus werden nach der CC-CV-Methode geladen, bei ca. 70% Ladestand wechselt das Ladegerät von CC auf CV und der Ladestrom beginnt zu sinken bis auf Null, dann ist der Akku voll. Man könnte im Script den Ladestrom abfragen und bei z.B. 50% im Vergleich zum Anfang die Steckdose ausschalten. Damit erreicht man jedes Mal einen Ladestand von ca. 80-90%, egal wie voll der Akku vorher war.
    Grüße,
    Stefan

    • Stefan, Mega Gedanke. Ich muss das mal prüfen und würde dann das Skript updaten hier. Wenn Du das prüfen kannst und es läuft kann ich Dein Skript auch gerne hier veröffentlichen. Ich bin im Moment durch den Erfolg des nebenher betriebenen YouTube Kanals ein wenig in Zeitnot neben Job usw.

      • Hallo Olaf, danke für deine Ausführungen. Das Smartpac kann auch ausgeschaltet werden, sodass der Sockelstrom auf 0 geregelt werden kann. Das habe ich beim ersten Laden mit dem Shelly und deinem Skript leider nicht gemacht. Beim nächsten Laden werde ich das zunächst mit dem Wert 0,6 testen. Verbleibt der Akku beim Laden am Rad, dann kann er nicht ausgeschaltet werden, nur wenn er vom Rad getrennt ist. Eventuell muss ich mir zwei Skripte bereitlegen und je nach Ladesituation vorher das passende Skript aktivieren.

      • Hej Olaf,

        ich verwende das Skript für ein Cannondale Treadwell Neo 2. 250 Wh Akku.

        Der erste Kalibrie-Testlauf hat ergeben, dass der Wert „DROP_THRESHOLD“ mit 0,5 nicht zu einem Abfall bei 90% Akkuladung geführt hat.

        Der Wert „DROP_THRESHOLD“ wurde nun auf 0,6 gesetzt.
        Im zweiten Ladevorgang (Start bei 71%) stoppte der Ladevorgang nun bei 91%.

        Good enough for me!

        Olaf, Danke für Deine Energie und Bereitschaft für das ganze Thema.

    • Hallo Stefan, ich durchschau das ganze nicht wirklich.
      Muss ich einfach das Skript einfügen und fertig ist es oder miss ich etwas berechnen?
      Bzw brauch ich dauerhafte wlanverbindung oder reicht es mit mobilen daten von handy um das ganze einmal einzurichten und fertig?
      Wäre echt toll wenn du mich dabei unterstützen könntest, würde mich erkenntlich zeigen!
      Danke im Vorraus.
      Ps: Bekomme nächte Woche mein ebike und werde mir den stecker bestellen.

      Lg Manuel aus Österreich 🇦🇹 ✌️

      • Hej Manuel,

        Installiere Dir die Shelly App auf Dein Endgerät.

        „Olafs-Ladeskript“ kopierst Du als reinen Text.

        Zur Shelly Plug (Steckdose)
        Jede einzelne Steckdose hat in der App ein eigenes Gerätefenster indem sich auch ein Reiter für die Skripte befindet.
        In diesem Skripte-Fenster klickst Du auf „Neues Skript erstellen“.
        In dem dann folgenden Fenster, welches wie ein Texteditor aussieht, kopierst Du „Olafs-Ladeskript“ hinein.
        Nun vergibst Du einen Skriptnamen und speicherst es.

        Den Schieberegler „Beim Start ausführen“ kannst Du aktivieren, wenn Du möchtest das beim Start der Steckdose sofort „Olafs-Ladeskript“ ausgeführt werden soll.

        Lies die die von Olaf geschriebene Einführung in Ruhe durch und starte mit den ersten Kalibrierlauf.

        Dazu ist es sinnvoll die:

        * Ausgangsleistung der Steckdose zu beobachten, die
        * Ladezustand des e-Bike zu beobachten,

        damit Du siehst ob die Regelung aktiv ist, und ob
        die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mit zunehmender Ladespannung abnimmt.

  2. Danke für den Beitrag und das Skript. Ich habe es an meinem Lemmo One getestet (Akku mit 540Wh) und den Wert DROP_THRESHOLD nun auf 0,6 gesetzt. Mit 0,5 hat das Skript tatsächlich erst bei 98% abgeschaltet; inzwischen zeigt es sogar 100% an.
    Ich habe bei 50% gestartet. Die Spitze lag bei rund 160 Wh, und bei unter 80 Wh hat das System abgeschaltet – wenn ich die Angaben in der Shelly-App richtig deute.(?) Die letzte Phase des Ladens war kürzer als gedacht. Habe ich einen Denkfehler oder liegt dies an der verbauten Technik (Das Smartpac enthält nicht nur den Akku, sondern auch GPS, IOT, 4G, Motorcontroller…).

    • Klasse Test – und du liegst mit deiner Vermutung goldrichtig, es liegt an der Technik, nicht an dir.

      Kurz zur Anzeige: Die 160 und 80 sind Watt (Momentanleistung), nicht Wattstunden. Und genau dieses Verhältnis zeigt, dass das Script sauber gearbeitet hat – es hat exakt bei 50 % des Spitzenwerts abgeschaltet (160 → 80 W), also genau wie eingestellt.

      Dass du trotzdem bei 98 % gelandet bist, liegt an deinem Smartpac. GPS, 4G, IoT und der Motorcontroller ziehen permanent einen Sockel-Strom, der zur reinen Ladeleistung dazukommt. Wenn der Ladestrom am Ende abfällt, hält dieser Eigenverbrauch die gemessene Gesamtleistung oben – sie fällt also viel später auf 50 % als bei einem simplen Akku ohne Elektronik. Dazu lädt das Lemmo recht flach, der Strom sackt erst kurz vor voll ab.

      Dein 0,6-Wert ist genau richtig gedacht. Wahrscheinlich musst du noch etwas höher (0,65 bis 0,7), bis du im Bereich 80 bis 90 % landest.

      Ein Tipp zum genauen Einstellen: Lass den Akku einmal voll laufen und schau in der App, auf welchen Watt-Wert die Leistung ganz am Ende stehen bleibt. Das ist dein reiner Eigenverbrauch. Deine Abschaltschwelle muss deutlich über diesem Wert liegen, sonst löst sie nie aus.

      Und ehrlich: Bei so einem smarten Akku ist die Stromabfall-Methode prinzipbedingt etwas zickig. Wenn dir das Kalibrieren zu fummelig wird, ist für genau solche Systeme die Wattstunden-Variante oft praktischer – die zählt einfach die geladene Energiemenge und ist gegen den Eigenverbrauch robuster. Sag Bescheid, dann schick ich dir die.

  3. Hallo, ich habe heute dein Video und deinen Beitrag gesehen. Eine Frage dazu: kann der shelly nach Einrichtung auch offline funktionieren? Hintergrund ist der, dass ich auf Arbeit laden kann und darf, aber natürlich dort kein Smart Home einrichten kann.

    • Für die Arbeit wäre es am einfachsten dort eine rein zeitgesteuerte Steckdose zu verwenden. Das ist dann komplett ohne Smarthome und du wirst vermutlich immer einen ähnlichen Weg nutzen und somit recht identisch entladen.

      • Leider nicht, da Arbeitszeiten sehr unterschiedlich und Kita Wege dazu kommen. Somit Schwankungsbreite bis 100%.
        Ich versuche den Weg von stef einen Kommentar darunter.

    • Hej Georg,

      mit dem Shelly Plug M Gen3 ist eine „Eigenständige Verwendung“ ohne WLan Peripherie möglich.

      Das Gerät verfügt über eine Weboberfläche, auf die unter http://192.168.33.1 zugegriffen werden kann.
      Verbinde dazu Dein Endgerät mit diesem Access Point „ShellyPlugMG3-xxxxx“ über die WLan Suche.

      Welche Optionen dann auf der Weboberfläche (.. Skripte ausführen etc.) zur Verfügung stehen, dazu kann ich Dir (noch) nichts berichten.

      … gem. Hersteller lautet das so: „Sie können die Weboberfläche verwenden, um den Shelly Plug zu überwachen, zu steuern und zu konfigurieren.“

      Give it a try, and let us know!

      sTef

  4. Hallo Olaf
    Habe gestern dein Script getestet. Ebike akku 500wh 48V System eingebaut geladen mit 2A Ladegerät. Leider beginnt die CV Landung erst in den letzten 10 Minuten. Leistung von 120w sinkt dann erst. Der akku war dann sogut wie voll geladen bei 54V. Passt so bei mir nicht. Ich habe dann per Ki das Script geändert. Gebe die aktuelle Spannung des Akkus im Script an. Dort wird dann die benötigte Ladung bis 80% berechnet und bei ereichen abgeschaltet. Bei Interesse kann ich dir das zukommen lassen. Gruß Jo

  5. Vielen lieben Danke für die wirklich hilfreiche Informationen und Lösungen dazu, Danke
    eine Frage zu meinem älteren Akku:
    das Ladegerät (BMZ AKKU und Lagegerät 5 Jahre al)t startet den Ladevorgang, es lädt auch die normale Zeit endet aber mit einem blinkenden Akku, , wenn ich den ins Rad einbaue startet zwar die Software aber der Motor beleibt ohne Strom , teibt also nicht mehr an Frage, kann man das reparieren da ja die Firma BMZ insolvent ist und wenn ja welche Firma würden sie empfehlen. Vielen Dank für Ihre info

  6. Moin
    Klingt nach einer feinen Sache – Shelly Plug ist bereits bestellt….
    Eine Frage kommt mir in den Sinn. Bei einem E-Bike ist der Bosch Akku fest verbaut und während des Ladevorgangs ist das KIOX300 Display und das Display/Kontroller im Rahmen aktiv. Gibt es da etwas zu beachten?

    Danke!

  7. Hallo Olaf,
    sauberer Job von Dir. Shelly ist vorhin gekommen und der 1. Ladevorgang läuft. Start war bei 40%, bin gespannt, wann er abschaltet. (Bosch, PowerTube 600Wh, Smart System)
    Beste Grüße aus Greifswald!

  8. Hallo Olaf,
    toll. Dein Beitrag und Skript haben mich interessiert. Ich habe jetzt den Plug M und das aktuelle 03.06.2026 eingebaut. Läuft es immer automatisch, oder muss ich es starten wenn ich den Lader mit Akku dran hab ? Und noch etwas . Wenn ich doch mal bis 100 % laden will muss ich das Skript nur deaktivieren ?
    Viele Grüße
    Marco

  9. Was ich noch berichten wollte.
    Leider war der Akku voll und ich habe es mit aktiviertem Skript eingeschaltet. Nach einigen Sekunden sprang die LED des Ladegerätes auf GRÜN. Die Shelly bleibt an.
    Kann es sein, dass ich den Akku erstmal min 50 % runterfahren muss ?
    VG MArco

  10. Hi Olaf

    Erstmal danke für die informativen Videos!
    Leider funktioniert dein script bei mir nicht !
    Selbst bei einem Threshold von 0,9 wir der akku voll geladen !

    Hättest du eine Tipp

    Danke Tom

  11. Hallo Olaf,
    Super Idee, prima Hard- und Software.
    Leider schaltet der 4A-Lader des Bosch-Smart-Systems bei einem 750-Wh Akku erst bei Ereichen von ca. 95% vom CC in den CV Betrieb. Damit bleibt eigentlich nur das Laden über die Lademenge als Lösung übrig. Ich habe nun dein Skript so angepasst das über den eingegebenen aktuellen Akustand diese gewünschte Lademenge angepasst wird. Der Akkustand kann relativ komfortabel über die Shelly-App oder die Weboberfläche vor Start des Ladevorgangs eingegeben werden.
    Das Ganze habe ich mit zusätzlichen Erläuterungen und weiteren LOG-Meldungen auf Github gepackt (z.Zt. noch „private“). Dein Einverständnis voraus gesetzt würde ich das hier veröffentlichen.

    • Auch an dich erstmal Kompliment!
      Leider kapier ich das nicht was du da gebaut hast!
      Wie gebe ich denn zu ladenden Wert ein???

      Bin da leider zu dolle noob !

      Gr Tom

  12. Hallo Olaf,
    welchen Code soll ich beim erstellen deines Skripts komplett einfügen ? Ich bin ein absoluter Laie auf diesem Gebiet und habe sowas noch nie gemacht. Sorry für die dumme Frage…

    m.f.G Rüdiger

  13. Hallo Leute, muss ich bei skript den gesamten text einfügen welcher hier angeführt ist oder nur Teile?
    Blöde frage, aber ich bin wirklich Laie in diesem bereich😅✌️
    Lg manuel

  14. Hopala, hab zu wenig gelesen.
    Hab gerade den kommentar von Rüdiger gelesen und ihm gehts so wie mir- also den gesamten text kopieren🙂
    Lg

  15. Hallo zusammen.
    Wo finde ich in der Web Oberfläche des Plug M die Funktion „Beim Hochfahren ausführen“ / Run on startup“ ?

  16. Moin! Finde das Thema auch sehr interessant – bisher habe ich immer lediglich mehr so pi mal Daumen versucht die 80% Ladung zu erreichen bzw. den Ladeprozess zu begrenzen. Mal mit mehr – mal mit weniger Erfolg. Dementsprechend packte mich das Thema hier voll. Allerdings bin ich auch NewBe was Scripte angeht und habe mir aber erstmal 2 Shellys geordert :-) Bei mir sind 2 Bikes (RuM Supercharger) dahinter. Beide mit 2 Akkus verbaut, die ich im Bike belasse beim Laden. Angeblich sorgt die verbaute Elektronik für gleichmäßiges Laden beider Slots jeweils – habe ich in Einzelfällen aber auch schon mal anders gesehen. Muss ich bei Deiner Lösung via Shely/Script hinsichtlich der Dual-Akkus was besonderes beachten? Habe die Werte einfach verdoppelt – bin aber auch noch am Testen / Spielen mit den Werten. Was den Haftungsausschluss angeht – wo lägen denn da ggf. Risiken für den Akku bzw. das Bike. Am Ende ist doch bei Nichtabschaltung die Situation so, als wenn ich auf 100% aufladen würde und die Technik im Bike schalten dann ggf. ab … -oder? Ich bleib am Ball … spannendes Thema! Danke für den Impuls!

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